Erfolgreiche Gewohnheiten

Weil ich ja noch abwarten will, ob ich wohl zu den 50 Teilnehmern bei der TeNo-Challenge gehöre, habe ich mir noch kein Yukon-Armband zugelegt. Aber so lange warten wollte ich mit dem Einführen neuer Gewohnheiten auch nicht. Also habe ich eben einfach angefangen mit der ersten Gewohnheit, und weil ich sowieso seit einiger Zeit morgens ein "Drehbuch" für meinen Tag schreibe, habe ich mir angewöhnt, für jeden Tag mit meiner neuen Gewohnheit (früh aufstehen und mindestens 15 Minuten meditieren) einen Klebepunkt in dieses Heft zu kleben. Nach einer Woche gibt es einen roten Punkt. Hat ein bisschen was von den Fleiß-Sternchen, an die ich mich aus meiner Schulzeit noch vage erinnere. Erstaunlicherweise funktioniert das auch. Bis jetzt jedenfalls, immerhin schon 12 Tage ... Wie motiviert werde ich wohl erst sein, wenn ich mich auch noch mit schicken Preziosen schmücken darf? ;-)

Hat noch jemand sich "Überbrückungshilfen" gebastelt?

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Kommentar von Tom am 17. Januar 2009 um 5:49pm
Liebe Heide Liebmann,

Mir ging es genau so wie Ihnen. Das Armband kaufen, wenn ich dann vielleicht zur 50er-Testgruppe gehöre? - Ich habe deshalb die Gumminband-Wasserglas-Methode entwickelt:

Gummiband-Wasserglas-Methode

Gummiband:
Um das linke Handgelenk gibt man nach dem Aufstehen ein Gummiband. Sofern man seinen Vorsatz bricht, wechselt man das Band auf die rechte Seite. Hält man aber seinen Vorsatz den gesamten Tag durch, so verbleibt das Gummiband links.

Wasserglas:
Auf das Nachtkästchen stellt man zwei Wassergläser und befüllt das linke Glas mit 21 Ein-Euromünzen. Vor dem Schlafengehen überprüft man, ob der Vorsatz eingehalten wurde:
• Trägt man das Gummiband auf dem linken Handgelenk, hat man es geschafft und man darf eine Euromünze vom linken in das rechte Glas geben.
• Trägt man das Gummiband auf dem rechten Handgelenk, werden alle Münzen vom rechten Glas retour in das linke Glas geschüttet.

21 Tage:
Erst wenn man durchgehend 21 Tage den Vorsatz befolgt hat ist das linke Wasserglas gefüllt und das rechte leer. Dann darf man sich mit den 21 Euro belohnen.
Kommentar von Heide Liebmann am 17. Januar 2009 um 6:28pm
Hallo Tom,

danke für die schöne Idee. Das Gummibändchen ist zwar nicht so meins, glaube ich ;-). Aber die Sache mit den Wassergläsern gefällt mir - vielleicht ergänze ich meine Klebepunkt-Methode noch damit. Der Belohnungseffekt ist jedenfalls gegeben, und das hilft tatsächlich, bei mir jedenfalls.
Kommentar von Angela am 17. Februar 2009 um 2:42pm
Hallo zusammen,

ich schreibe jeden Tag ein Erfolgs-Tagebuch, in das alle Dinge reinkommen, die mir gut gelungen sind. Habe ich an diesem Tag meine neue Gewohnheit erfolgreich praktiziert, male ich das Armband mit der entsprechenden Perlenzahl einfach dazu. Das ist so ähnlich wie mit den Klebepunkten.
An Tom´s Methode gefällt mir, dass man sie direkt vor Augen hat, das ist bei meinem Tagebuch nicht der Fall.

Gruß

Angela

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